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Angst vorm 1. September - Randalierer wollen City in Schutt und Asche legen Von MORITZ STRANGHÖNER
Im Internet ist die Schlacht um Leipzig schon eröffnet. Linksradikale Gruppen rufen offen zum "Krieg gegen Deutschland" auf. Sie wollen den geplanten Nazi-Marsch aufs Völkerschlachtdenkmal am 1. September mit aller Gewalt verhindern - und auch zivile Objekte in der City angreifen. Stehen uns bisher nie gekannte Randale ins Haus? Vor Gericht kämpft die neofaschistische "Bürgerinitiative für deutsche Interessen" um den Aufmarsch am 62. Jahrestag des Hitler-Überfalls auf Polen. Eine Entscheidung könnte beim Oberverwaltungsgericht in letzter Minute fallen. Bürgerliche und linke Gruppen organisieren deswegen eigene Gegen-Kundgebungen (BILD berichtete). Edgar Heinich, Chef der Ordnungsbehörde: "Wir haben mit dem rechten Aufmarsch genug zu tun. Deshalb genehmigt die Stadt nur Kundgebungen, aber keine weiteren Umzüge." Genehmigt oder nicht: die Linksautonomen sind zu allem entschlossen. Sie wollen nicht nur den Nazi-Aufmarsch verhindern, sondern auch die friedlichen, demokratischen Straßenfeste und zivile Ziele attackieren. Leipzig erklären sie zur "Desaster Area" - so wie dies zuvor militante Globalisierungsgegner mit Genua getan haben. Klaus-Dieter Matschke, Präsident der deutschen Sicherheits-Unternehmensberater: "Wir rechnen mit dem Schlimmsten. Auch mit Angriffen auf Banken und internationale Geschäfte." Polizeisprecher Günter Pusch: "Uns ist bekannt, dass Gewalttouristen in die Stadt kommen wollen. Wir bereiten uns gründlich auf diesen Einsatz vor."
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